6.Waffen - Werkzeuge
Bogen
Internetadressen dazu:
www.bogenschiessen.de
Vor kurzem habe ich mir einen bogen gebaut, dieser schoss bis zu 23 Fuß
(meine bezeichnung für 23 normale schritte).
Das ist narürlich kein höchstleisutngsrekord, aber immerhin war es
der erste selbstgebaute bogen, der überhautp einigermaßen Funktionierte.
Meine kurze (und weniger gute - die professionelle findet man oben in: Texte von Dueppel) Bauanleitung:
Man suche sich einen schönen
Eschen oder Ulmen Ast (möglichst gerade und Astfrei) und säge ihn
auf die gewünschte länge.
Anschließend wird die gewünschte Griffbreite markiert. Nun versucht
man mit dem Schälmesser das Rundholz jenseits und
diesseitz des Griffs flachzuschälen. Vorsicht: an stellen wo ein großer
ast ist, ist die gefahr sehr groß, dass er später bricht.
Es ist wichtig, dass der Bogen immer gleichdick ist, denn sonst wird er ungleichmäßig
belastet. Ist man nun damit fertig,
werden oben und unten in den Bogen jeweils 2 Kerben geschnitzt. Jetzt drückt
man den Bogen ganz leicht durch und befestigt
die Schnur (sie sollte sehr stabil sein) man muss darauf achten, dass wenn die
Schnur am Bogen ist, dass sie gespannt ist.


Messer (Schmieden)
Ja
Ja, das Schmieden, jetzt faengt der Simon auch noch mit sowas an!!
Es war so 1. wars mir etwas langweilig, 2. hatte ich dass schon immer mal ausprobieren
wollen und
3. war das Material was man dazu braucht da. Also holte ich die (Holz)Kohle,
die vom Brotbacken
anfaellt (wenn mann die Glut aus dem Ofen nimmt - um dass Brot einzuschiessen).
Machte ein Feuerchen
auf der "Esse" und legte mein Rundstaebchen (ca. 10mm Durchmesser)
ins Feuer. Diese Esse ist nichts
anderes wie ein Platz an dem von unten Staendig luft geblasen wird. Frueher
waren das z.B. Riesige Blasebalge.
Diese hier hat wie einen Propellor der ueber eine starke uebersetzung angetrieben
wird, die man mit der Hand dreht.
Ich habe keine Ahnung vom Schmieden
genauso wenig wie von der tauglichkeit und zusammensetztung der Metalle,
aber es war interessant mal diesen Versuch zu machen.
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Also wenn die Kohle brennt, legt man da sein Eisen direkt in den Haufen hinen (damit es schneller warm wird). Nun sollte man den Sauerstoff zufuegen (durch das bewegen der blasebalge oder drehen am propellor....durch dies bringt man die Kohle ca. auf 1200°C). Gleichtzeitig wird zwar auch schneller die Kohle verbrannt, aber damit sich dass Eisen noch mehr erhitzen kann ist dies notwendig. Man sollte dabei aber nicht so viel Luft zufuegen, dass dadurch die Kohle in die Luft springt und zerplatzt. Den mittelweg findet man ganz leicht heraus. Wenn das Feuer viel Hitze abstrahlt und immer heller bis weiss wird ist es genaus richtig. Das Eisen nimmt man dann heraus, wenn es ein schoenes Gelb hat - wie bei dem Foto unten Links wo ich gerade schmiede. Bleibt es naehmlich zu lange drin, verglueht dass Eisen - man erkennt dass daran, dass so Funken wie bein den Sternspeiern aus dem Feuer fliegen. |
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Jetzt kommt die eigentliche Kunst des Schmiedens
(wo ich eigentlich erst am Anfgang stehe). Das koennen des Schmiedes
zeigt sich durch seine Starken Wirkungsvollen Schlaege und durch seine
Schnelligkeit aus und dass er da hintrifft wo er will/muss. Ich habe
gemerkt dass ich mein Eisen schon sehr oft erhitzen musste - aber fuer
dass 1. mal ist das ok. |
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Will man eine Spitze am Messer haben, muss man eben das Messer hochkant hinstellen und auch von oben und unten eben langsam die Spitze formen. Man sollte sich dabei immer die geeignetste stellung am Ambos suchen - ums leichter zu haben. Das "wo" man hinklopfen soll, bekommt man durch logisches denken und seinem Verstand heraus. Natürlich gibts auch tricks - aber fuer sowas gibts ja Buecher oder Leute, die man fragen kann. |
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Hier oben sieht man meinen 1. Versuch - sehr unförmlich, aber die klinge ist auch scharf. Gleich im Anschluss hab ich meinen 2. Versuch gemacht - sogar einigermassen schöne Form. - Mir gefaellts. Das Problem ist halt, dass das Metall nicht rostfrei ist - deshalb immer schoen abtrocknen nach gebrauch. - kann man auch mit Stahlwolle glänzend machen - viel Glueck |
Bürsten/Besen Binden
Ja ja das Besenbinden - ich habe hin und herüberlegt wie es wohl funktioniert. Bin aber nicht drauf gekommen.
Hinterher weiss man immer mehr ;-). Gesehen bzw.
gelernt hab ich das ganze bei einer Frau in Ebnath -
wo früher die meisten Leute ihr Geld damit erwarben.
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Hier sieht man in einer kleinen Zeichnung was man alles benötigt: einen dünnen Kupfer oder Rostfreien Draht, einen Abschneider (schaut aus wie des Gerät um Blätter zu schneiden - sind einfach zwei scharfe Eisenblätter), die jeweiligen Holzformen die später der Besen wird und natürlich die Haare. |
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Hier von links nach rechts: Kokos - faser, Kunststofffaser (für Strassenbesen), Pferdehaare (für hochwertige Besen), Indische pflanznfasern (hellere und dunklere) |
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- es wird meist Buchenholz verwendet Es gibt auch unterschiede bei den Loch durchmessern - Links für feine Rosshaarbesen - kleinere Löcher Rechts für grobe Pflanzenfaser besen und bürsten - größere Löcher |
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Jetzt zur technik: man nimmt den draht, macht eine schlaufe und steckt diese durch das erste Loch. |
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Die Reihenfolge: Beim roten Punkt beginnt man - beim blauen is schluss. Nach jeder Reihe muss man die Borsten Abschneiden - auf die richtige länge. |
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1. Hier also nochmal: den Draht zu einer Schlaufe biegen und durch das 1. Loch stecken. Die Borsten zur Hälfte durch den Draht schieben. Nun den Draht anziehen - die Borsten werden sich knicken und durch die konische Lochform (wenn man fest anzieht) schön fest klemmen. Wichtig ist, dass man genau die richtige Menge an Borsten nimmt, damit sie gerade noch ins Loch passen aber auch schön fest sitzen. |
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2. Nun den Draht wieder zu einer Schlaufe machen und ins 2. Loch stecken wieder Borsten reinstecken .... usw. wichtig ist, dass der Draht auf der Holzseite schön glatt aufliegt, damit sich später nicht die Borsten lösen können. |
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3. immer mehr und mehr |
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4. ja nun sind die borsten der 1. reihe fertig. (wenn man mehrere Reihen macht - immer nach einer reihe die Borsten abschneiden!) |
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5. Der Abschneider - mit ihm also die Borsten auf die gewünschte länge abschneiden. |
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6. Fertig ;-) - so einfach geht dass- Wenn man heute eine bürste im Geschäft kaufen will, ist dass Holz nie geschliffen. (Villeicht weil das nicht automatisch geht *G*) Auch deshalb sind die selbstgebauten viel schöner |
Eine Gemüsebürste für meine Mutter ;-)
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Das Holz hab ich auch selbst gebohrt (mit einem Schlangenbohrer). Leider nahm ich Fichtenholz, das war ein grosser Fehler, weil es nicht so resistent gegen Wasser ist, Risse bekommt und schneller unbrauchbar werden kann. Ein problem kann sein einen Konischen bohrer zu finden - weiss selbst nicht wo man so was kaufen kann. |
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Borstenauswahl ist: in der Mittte des schwarze irgendwelche indischen Pflanzenfasern und aussen dass gelbliche sind Kunststofffasern. |
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auf der Rückseite ahb ich etwas Holz weggestemmt, damit der draht schön versinkt und nicht stört, wenn man am Schluss den Deckel draufleimt. Eigentlich wird der ja genagelt oder geschraubt. |
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Sie ist sehr schön geworden. Ich hoffe, dass sie ihren Dienst lange erfüllen kann. |
kleiner Link dazu: von SWR
Bezugsadresse:
Blindenanstalt von Berlin
Oranienstr. 26
10999 Berlin
Tel.: 030/25 88 66 14
Internet: http://www.swr.de/redirect/http://www.blindenanstalt.de
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Reisigbesen binden
kommt bald - bin grad dabei - einen gescheiten zu machen ;-)